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 Systemische Sexualtherapie und Beratung

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Betrachtet man Sexualität als eine Form der nicht verbaler Kommunikation unter Menschen, ist klar dass die Sexualität wie all unsere anderen Kommunikationsformen sehr verschiedene Formen annehmen kann.

Im Laufe der Jahre verändert sich unsere persönliche Ausdrucksmöglichkeit erheblich. Auch unsere Ideen von Sexualität entwickeln sich weiter, einmal für uns Selbst, aber auch in unseren Beziehungen.

Störungen der Sexualität sind somit immer kontextbezogen zu sehen: Was will ich, was will mein Partner, was hat früher gepasst, was passt heute nicht mehr oder was will ich nicht mehr und was stattdessen?

Moralische Vorstellungen sind von der Gesellschaft geprägt und wir haben sie – teilweise – übernommen. Zugleich ist Sexualität aber immer auch von Neugier, Spaß, Spiel, Kreativität und Unvorhergesehenem geprägt und dadurch auch reizvoll. Dies wiederum widerspricht Vorstellungen von Regeln, Besitzdenken und zu fest gefahrenen Gewohnheiten.

Störungen der Sexualität – wie auch immer – sind möglicherweise die Folge eines Widerspruchs zwischen unseren aktuellen Bedürfnissen und den moralischen Regeln und persönlichen Vorstellungen unserer Partner. Darüber in unseren Beziehungen zu sprechen birgt neben Lösungen auch Gefahren. Immer winkt jedoch der Gewinn, sich persönlich klarer und authentischer zu verhalten. David Schnarch (siehe unten) spricht hier von selbstbestätigter Intimität.

In der Therapie ist eine sensible Vorgehensweise nötig, die nicht Alles ans Licht zerrt, die dunkle Bereiche, von denen die Sexualität ja eben gerade auch lebt, zulässt und produktiv in die eigene Persönlichkeit integriert.

Das Setting (Einzelgespräche, Gespräche zu zweit oder mit mehreren Personen) entscheidet sich nach der jeweiligen Situation und Ihren Vorstellungen. Längere Sitzungen (1,5 bis 2 Stunden) haben sich bewährt.

Ihre Idee wie und mit was Sie beginnen möchten klären wir am Telefon.

 

Grundlagen-Literatur

  • Clement, U.: Systemische Sexualtherapie. Stuttgart: Klett-Cotta 2004.
  • Kaplan, H.S.: Sexualtherapie bei Störungen der sexuellen Appetenz. Thieme, Stuttgart; 2. Aufl. 2006 - ein absoluter Klassiker und immer noch sehr lesenswerte Einführung in die klassische Sexualtheorie.
  • Schnarch, D.: Die Psychologie sexueller Leidenschaft. Stuttgart: Klett-Cotta 2006 - trotz des etwas reißerischen Titels ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der Sexualtherapie.
  • Sigusch, V.: Sexuelle Störungen und Ihre Behandlung, Neuausgabe, 2007 - Gutes Fachbuch und Nachschlagewerk.

 

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